Satzung

Vereinssatzung

beschlossen durch die Mitgliederversammlung am 08.03.2002
geändert durch die Mitgliederversammlung am 19.03.2004
geändert durch die Mitgliederversammlung am 11.03.2005
geändert durch die Mitgliederversammlung am 04.04.2008
geändert durch die Mitgliederversammlung am 15.05.2009

 


 

§ 1 Name und Sitz, Farben und Wappen
(1) Der im Jahre 1862 in Westhofen gegründete Verein führt den Namen „Turngemeinde 1862 Westhofen“, abgekürzt und nur im Sportverkehr: TG Westhofen.
(2) Der Verein ist Mitglied des Sportbundes Rheinhessen e.V. und dem Landessportbund Rheinland-Pfalz.
(3) Der Verein hat seinen Sitz in 67593 Westhofen und ist im Vereinsregister beim Amtsgericht Worms eingetragen.
(4) Die Farben des Vereins sind grün-weiß. Das Vereinswappen hat folgendes Aussehen:

 

§ 2 Zweck, Gemeinnützigkeit, Aufgaben
(1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ im Sinne der Abgabenordnung (AO). Zweck des Vereins ist die Förderung des Sports und zwar insbesondere durch die Pflege, Förderung und Verbreitung der Leibesübungen, insbesondere Turnen und Rasensport.
(2) Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
(3) Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Davon ausgenommen sind Übungsleiter-Entgelte und Fahrtkostenerstattungen nach Maßgabe von Vorstandsbeschlüssen.
(4) Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
(5) Die Aufgaben des Vereins vollziehen sich unter Wahrung der parteipolitischen und konfessionellen Neutralität.

§ 3 Mitgliedschaft
(1) Dem Verein gehören als Mitglieder an:
a) natürliche Personen
b) juristische Personen
(2) Die Mitgliedschaft unterscheidet aktive, passive (fördernde) und Ehren-Mitglieder.
(3) Ehrenmitglied kann werden, wer 50 Jahre ununterbrochen dem Verein angehört und mindestens 65 Jahre alt ist oder wer sich um die Förderung des Vereins oder des Sportes hervorragende Verdienste erworben hat. Mitglieder können durch Beschluß des Gesamtvorstands zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Über die Zuerkennung der Ehrenmitgliedschaft entscheidet der Gesamtvorstand mit einfacher Mehrheit.

§ 4 Erwerb der Mitgliedschaft
(1) Wer die Mitgliedschaft erwerben will, hat an den Verein ein schriftliches Aufnahmegesuch unter Angabe eines Abteilungszugehörigkeitswunsches zu richten. Bei Minderjährigen ist die Zustimmung des oder der gesetzlichen Vertreter erforderlich. Mit der Abgabe des Aufnahmegesuches erkennt der Bewerber die Vereinssatzung als geltendes Recht für das Mitgliedschaftsverhältnis zwischen ihm und dem Verein an.
(2) Der geschäftsführende Vorstand entscheidet im Einvernehmen mit der betreffenden Abteilung über die Aufnahme oder Ablehnung. Eine ablehnende Entscheidung ist dem Antragsteller, bei Minderjährigen seinem gesetzlichen Vertreter, schriftlich mitzuteilen.

§ 5 Beendigung der Mitgliedschaft
(1) Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, Austritt, Ausschluß oder Auflösung des Vereins. Sie ist frühestens auf das Ende des laufenden Geschäftshalbjahres mit dreimonatiger Erklärungsfrist möglich. Über Ausnahmen entscheidet der geschäftsführende Vorstand im Einvernehmen mit der Abteilungsleitung.
(2) Ein Mitglied kann – nach vorheriger Anhörung – vom geschäftsführenden Vorstand aus dem Verein ausgeschlossen werden:
a) wenn ein Mitglied längere Zeit seinen Verpflichtungen gegenüber dem Verein nicht nachgekommen ist und trotz mehrmaliger Aufforderung seinen Zahlungen nicht nachkommt;
b) bei groben oder wiederholten Vergehen gegen diese Satzung,
c) bei Missachtung von Anordnungen der Organe des Vereins oder wegen grob unsportlichen Betragens,
d) wegen unehrenhaften Verhaltens, Unehrlichkeit oder sonstiger, das Ansehen des Vereins schädigender oder beeinträchtigender Handlungen.
(3) Die Entscheidung über den Ausschluß ist dem Mitglied per Einschreibebrief zuzustellen.
(4) Das ausgeschlossene Mitglied verliert jeden Anspruch an den Verein, bleibt jedoch für einen dem Verein zugefügten Schaden haftbar. Dem Verein gehörende Inventarstücke, Sportausrüstungen, Gelder etc., die sich in seinem Besitz befinden, sind sofort an den Verein zurückzugeben.

§ 6 Stimmrecht
Stimmberechtigt und wählbar sind alle Mitglieder vom vollendeten 18.Lebensjahr an. Jüngere Mitglieder können an der Mitgliederversammlung und den Abteilungsversammlungen teilnehmen.

§ 7 Beiträge
(1) Der Mitgliedsbeitrag und die Aufnahmegebühr oder ggfs. außerordentliche Beiträge werden von der Mitgliederversammlung im Rahmen einer Beitragsordnung festgelegt. Diese bleibt solange in Kraft bis sie durch eine neue Beitragsordnung abgelöst wird. Der jeweils gültige Beitrag ist dem Mitglied bekannt zugeben und auf Wunsch in schriftlicher Form auszuhändigen.
(2) Ehrenmitglieder sind beitragsfrei.
(3) Die Beiträge setzen sich zusammen aus den Beiträgen gemäß § 7 Abs. 1 und § 23 Abs. 3 zusammen.

§ 8 Vermögen
(1) Der Verein kann mobiles und immobiles Vermögen bilden, soweit dies zur Erfüllung seiner Aufgaben erforderlich ist. Vereinsvermögen ist nach Art und Güte zu erhalten. Soweit es die Finanzkraft des Vereins erlaubt, können veralterte Einrichtungen und Gegenstände durch moderne ersetzt werden.
(2) Die Veräußerung von immobilem Vereinsvermögen bedarf der Zustimmung der Mitgliederversammlung.
(3) Für sämtliche Verbindlichkeiten des Vereins haftet ausschließlich der Verein mit dem Vereinsvermögen, welches aus dem Kassenbestand und sämtlichem vereinseigenen Inventar besteht.
(4) Rechtsgeschäfte ab € 3.000,00 bedürfen der Zustimmung des geschäftsführenden Vorstands.

§ 9 Vereinsorgane
Organe des Vereins sind
a) die Mitgliederversammlung,
b) der geschäftsführende Vorstand (Präsidium),
c) der Gesamtvorstand und
d) der Ehrenrat

§ 10 Vorstand
(1) Der geschäftsführende Vorstand besteht aus:
a) Präsidenten,
b) vier Vizepräsidenten,
c) dem Schatzmeister und
d) dem Schriftführer
(2) Der geschäftsführende Vorstand gemäß § 26 BGB besteht aus:
a) Präsident
b) vier Vizepräsidenten
c) Schatzmeister und
d) Schriftführer
Je drei Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes sind gemeinsam vertretungsberechtigt.
(3) Zum Gesamtvorstand gehören:
a) der geschäftsführende Vorstand gemäß Absatz 1
b) der Ressortleiter Mitgliederverwaltung
c) der Ressortleiter Veranstaltungen
d) der Haus- und Hallenwart
e) der Ressortleiter Medien und
f) die Abteilungsleiter

§ 11 Wahlen
(1)  Die Mitglieder des Gesamtvorstandes (außer den Abteilungsleitern, vgl. § 11 Abs. 2) werden für die Dauer von 3 Jahren gewählt. Jedes Jahr scheiden mindestens zwei Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes (Präsident mit Vizepräsident, zwei Vizepräsidenten mit dem Schriftführer und Schatzmeister mit Vizepräsident) aus. Wiederwahlen sind zulässig. Bei vorgezogenen Wahlen ist die Amtszeit zeitlich begrenzt bis zum Ablauf der regelmäßigen Wahlperiode des betreffenden Vorstandsamtes. Die Kassenprüfer werden für die Dauer von 2 Jahren gewählt. Die Amtszeit des stellvertretenden Kassenprüfers endet mit einmaliger Ausübung des Amtes.
(2) Die Abteilungsleiter werden jährlich in einer von ihnen vor der Mitgliederversammlung durchzuführenden Abteilungsversammlung gewählt und müssen in der Mitgliederversammlung bestätigt werden. Im Falle der Ablehnung durch die Mitgliederversammlung nimmt einer der Ressortleiter oder ein vom Gesamtvorstand kommissarisch zu berufendes Vereinsmitglied die Interessensvertretung der Abteilung in den Vorstandssitzungen bis zur nächsten Mitgliederversammlung wahr.

§ 12 Befugnisse und Aufgaben des Vorstands
(1) Der Präsident beruft und leitet die Sitzungen des geschäftsführenden Vorstands und des Gesamtsvorstands, im Falle seiner Verhinderung einer der Vizepräsidenten. Beim Ausscheiden eines Vorstandsmitglieds oder einer unbesetzten Position ist der geschäftsführende Vorstand berechtigt, ein neues Mitglied kommissarisch bis zur nächsten Wahl zu berufen.
(2) Der geschäftsführende Vorstand ist für Aufgaben im Rahmen der laufenden Geschäfte und Angelegenheiten, die aufgrund ihrer Dringlichkeit einer schnellen Bearbeitung bedürfen, zuständig. Der Gesamtvorstand ist über die Tätigkeit des geschäftsführenden Vorstands zu unterrichten. Unbeschadet seiner Bindung an Satzung und Beschlüsse der Mitgliederversammlung kann der geschäftsführende Vorstand Sofortmaßnahmen treffen, wenn Interesse, Ansehen oder Bestand des Vereins dies erfordern.
(3) Die Mitglieder des geschäftsführenden Vorstands haben das Recht, an allen Sitzungen / Veranstaltungen der Abteilungen teilzunehmen.
(4) Zu den Aufgaben des Gesamtvorstands gehören insbesondere die Durchführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung und die Behandlung von Anregungen des Mitarbeiterkreises und der Abteilungen. Der Gesamtvorstand tritt zusammen, wenn dies das Vereinsinteresse erfordert oder drei seiner Mitglieder dies beantragen, mindestens jedoch 1 x im Quartal. Der Gesamtvorstand ist beschlussfähig, wenn der Präsident oder einer der Vizepräsidenten und mindestens drei weitere Vorstandsmitglieder anwesend sind. Der Gesamtvorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit, bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Präsidenten.

§ 13 Mitarbeiterkreis und Ausschüsse
(1) Zum Mitarbeiterkreis gehören:
a) der Gesamtvorstand
b) die Übungsleiter
c) die Betreuer, Platz- und Hauswarte
d) die Schieds- und Kampfrichter
e) die Kassenprüfer
f) der Ehrenrat
g) und Vertreter des Vereins in Fachgremien oder Fachverbänden auf Kreis-, Bezirks- und Landesebene
(2) Der Mitarbeiterkreis tritt mindestens einmal jährlich unter der Leitung des Präsidenten oder eines der Vizepräsidenten zusammen. Der Mitarbeiterkreis soll gewährleisten, dass alle im Verein aktiv tätigen Mitglieder regelmäßig über die Geschehnisse im Verein informiert werden und soll bei besonderen Maßnahmen und Vorhaben beratend mitwirken.
(3) Der Gesamtvorstand ist berechtigt zur Durchführung besonderer Maßnahmen und Vorhaben oder zur Unterstützung des Vorstands bei der Erfüllung seiner Aufgaben nach Maßgabe dieser Satzung Ausschüsse zu bilden. Der Gesamtvorstand beruft die Mitglieder der Ausschüsse nach deren Zustimmung. Die Mitglieder der Ausschüsse haben, sofern sie keine Vorstandsmitglieder sind, zwar ein Teilnahmerecht an Vorstandsitzungen, jedoch kein Stimmrecht.

§ 14 Protokollierung
Über die Mitgliederversammlung und die Vorstandssitzungen sowie über die Beschlüsse der Ausschüsse und Abteilungen ist jeweils ein Protokoll anzufertigen, das vom Versammlungsleiter und dem von ihm bestimmten Protokollführer zu unterzeichnen und zum Vereinsarchiv zu reichen ist.

§ 15 Kassenprüfung
Die Kasse des Vereins (gesamte Buchhaltung einschließlich der Abteilungsabrechnungen) wird in jedem Jahr durch zwei von der Mitgliederversammlung des Vereins gewählte Kassenprüfer, oder deren Vertreter, die nicht Mitglieder des Gesamtvorstands sind, auf die Richtigkeit der Belege und Buchungen geprüft. Eine Überprüfung auf Zweckmäßigkeit und Notwendigkeit findet nicht statt. Die Kassenprüfer erstatten der Mitgliederversammlung einen Prüfungsbericht und beantragen bei ordnungsgemäßer Führung der Kassengeschäfte die Entlastung des Schatzmeisters.

§ 16 Geschäftsjahr
Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 17 Wahlverfahren
(1) Personenwahlen nimmt die Mitgliederversammlung geheim durch die Abgabe von Stimmzetteln nur dann vor, wenn dies von der Mitgliederversammlung beschlossen wird oder wenn mehr als ein Vorschlag zur Wahl steht.
(2) Vorgeschlagene Personen können nur gewählt werden, wenn sie anwesend sind oder ihr Einverständnis schriftlich dem Leiter der Mitgliederversammlung vorliegt.

§ 18 Mitgliederversammlung
(1) Die Mitgliederversammlung ist das oberste Vereinsorgan. Sie bestimmt durch Beschluß die Richtlinien für die Tätigkeit und Verwaltung des Vereins.
(2) Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig.
(3) Die Mitgliederversammlung tritt mindestens einmal im Jahr, und zwar im ersten Quartal, zusammen, um die Berichte der übrigen Vereinsorgane für das vorangegangene Geschäftsjahr entgegenzunehmen, darüber zu befinden und um Beschlüsse für das laufende Geschäftsjahr zu fassen.
(4) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist innerhalb einer Frist von drei Wochen mit entsprechender Tagesordnung einzuberufen, wenn es
a) der geschäftsführende Vorstand oder der Gesamtvorstand beschließt
b) 10% der stimmberechtigten Mitglieder dies schriftlich beim Präsidenten beantragt hat.
(5) Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt durch Veröffentlichung im Amtsblatt der Verbandsgemeinde Westhofen. Zwischen dem Tag der Veröffentlichung und Termin der Versammlung muß mindestens eine Frist von 10 Tagen liegen.
(6) Mit der Einberufung der Mitgliederversammlung ist die Tagesordnung mitzuteilen. Für die ordentliche Mitgliederversammlung muß diese folgende Punkte enthalten:
a) Entgegennahme der Berichte
b) Kassenbericht und Bericht der Kassenprüfer
c) Entlastung des Vorstands
d) Beschlussfassung über vorliegende Anträge
(7) Den Vorsitz in der Mitgliederversammlung führt der Präsident oder bei dessen Verhinderung einer der Vizepräsidenten. Steht der Präsident zur Wahl, so leitet für diesen Tagesordnungspunkt einer der Vizepräsidenten die Versammlung. Für den Fall der Verhinderung oder des Fehlens aller Vizepräsidenten wählt die Mitgliederversammlung einen Versammlungsleiter aus ihrer Mitte.
(8) Der Versammlungsleiter leitet die Versammlung nach parlamentarischen Regeln. Er kann Teilnehmer zur Ordnung rufen, falls dies erforderlich ist, und nach dreimaligem Ordnungsruf betroffene Teilnehmer aus dem Versammlungsraum weisen.
(9) Die Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder gefasst. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt. Satzungsänderungen beschließt ausschließlich die Mitgliederversammlung mit 2/3 Mehrheit.
(10) Über Anträge, die nicht in der Tagesordnung verzeichnet sind, kann in der Mitgliederversammlung nur abgestimmt werden, wenn diese Anträge mindestens eine Woche vor der Versammlung schriftlich beim Präsidenten eingegangen sind. Dringlichkeitsanträge dürfen nur behandelt werden, wenn die Mitgliederversammlung mit einer 2/3-Mehrheit beschließt, dass sie als Tagesordnungspunkte aufgenommen werden.

§ 19 Haftung
Der Verein haftet gegenüber seinen Mitgliedern nicht für die bei den sportlichen Veranstaltungen etwa eintretenden Unfälle oder Diebstähle auf den Sportplätzen, in den Sportstätten und in den Räumen des Vereins. Die Unfall- und Haftpflichtschutz ist durch den Sportbund Rheinhessen im Rahmen eines Versicherungsvertrages gewährleistet.

§ 20 Maßregelungen
Gegen Mitglieder, die gegen die Satzung oder gegen Anordnungen der Vereinsorgane verstoßen, können nach vorheriger Anhörung vom geschäftsführenden Vorstand folgende Maßnahmen verhängt werden:
a) Abmahnung
b) Zeitlich begrenztes Verbot der Teilnahme am Sportbetrieb und den Veranstaltungen des Vereins.
Maßregelungen sind mit Begründung und Angabe der Rechtsmittel auszusprechen.

§ 21 Rechtsmittel
Gegen eine Ablehnung der Aufnahme ( § 4 Abs. 2 ), gegen einen Ausschluß ( § 5 Abs. 2) sowie gegen eine Maßregelung ( § 20 ) ist der Einspruch zulässig. Dieser ist innerhalb von zwei Wochen vom Zugang des Bescheides an gerechnet beim Präsidenten einzulegen. Über den Einspruch entscheidet der Ehrenrat endgültig.

§ 22 Ruhen der Mitgliedschaft
Die Mitgliedschaftsrechte ruhen vom Zeitpunkt der Eröffnung eines Ausschlusses an bis zum Abschluß des Verfahrens.

§ 23 Abteilungen
(1) Für die im Verein betriebenen Sportarten bestehen Abteilungen oder werden im Bedarfsfall durch Beschluß des Gesamtvorstandes gegründet.
(2) Die Abteilungen werden durch den Abteilungsleiter geführt. Die Abteilungsleiter sind gegenüber den Organen des Vereins verantwortlich und auf Verlangen jederzeit zur Berichterstattung verpflichtet.
(3) Die Abteilungen sind im Bedarfsfall berechtigt, zusätzlich zum Vereinsbeitrag einen Abteilungs- und/oder Aufnahmebeitrag zu erheben. Grundsätzlich stehen diese Beträge den jeweiligen Abteilungen zur Verfügung. Die Abteilungen sind verpflichtet, dem Schatzmeister gegenüber ihre Einnahmen und Ausgaben abzurechnen und ihm die Unterlagen zur Aufnahme in die Buchführung des Vereins zu übergeben.

§ 24 Ehrenrat
(1) Der Ehrenrat besteht aus drei Mitgliedern; sie werden von der Mitgliederversammlung für die Dauer von fünf Jahren gewählt. Wählbar ist, wer mindestens 40 Jahre alt und seit 10 Jahren ununterbrochen Vereinsmitglied ist.
(2) Der Ehrenrat tritt nach Bedarf zusammen.
(3) Die Aufgaben des Ehrenrates sind:
a) die Traditionspflege des Vereins
b) die Entscheidung über Ausschlüsse nach § 5 Abs. 2
c) die Schlichtung von Streitigkeiten unter Mitgliedern, soweit diese Streitigkeiten auf die Vereinstätigkeit zurückgehen und ihre Schlichtung im Vereinsinteresse geboten erscheint.

§ 25 Ehrungen
(1) Der Gesamtvorstand entscheidet, wem welche Ehrung zuteil wird.
(2) An Ehrungen kommen in Frage:
• für 25jährige Mitgliedschaft: Ehrenurkunde mit Vereinsnadel
• für 40jährige Mitgliedschaft: Ehrenurkunde mit Vereinsnadel
• für 50jährige Mitgliedschaft: Ehrenurkunde mit Vereinsnadel
• für 60jährige Mitgliedschaft: Ehrenurkunde mit großer Vereinsnadel
• für 20jährige aktive ehrenamtliche Tätigkeit im Verein: Ehrenurkunde mit großer Vereinsnadel
• für besonders große Verdienste im Sport und den Verein: Ehrenurkunde mit großer Vereinsnadel

§ 26 Besondere Vorschriften
(1) Unbeschadet sonstiger Vorschriften dieser Satzung ist jede Einladung mit einer Tagesordnung zu versehen. Eine Ausfertigung jeder Einladung ist dem Präsidenten zuzuleiten
(2) Die Sitzungen des geschäftsführenden Vorstandes, des Gesamtvorstands, des Mitarbeiterkreises und des Ehrenrats sind nicht öffentlich.
(3) Die Mitwirkung in den Organen des Vereins ist grundsätzlich ehrenamtlich. Nur Mitgliedern können Ehrenämter übertragen werden.
(4) Über Vorgänge oder Tatbestände, die Mitglieder von Vereinsorganen in nicht öffentlicher Sitzung oder außerhalb der Tagesordnung erfahren haben, müssen sie strengstes Stillschweigen bewahren.
(5) Mit der Übernahme eines Vorstandsamtes verpflichtet sich der Übernehmende grundsätzlich für die satzungsgemäße Wahlzeit. Vorzeitige Amtsniederlegungen sind mindestens 14 Tage vor dem Niederlegungstermin dem Gesamtvorstand anzuzeigen.

§ 27 Auflösung
(1) Die Auflösung des Vereins kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen außerordentlichen Mitgliederversammlung beschlossen werden.
(2) Die Einberufung einer solchen Versammlung darf nur erfolgen, wenn es
a) der Gesamtvorstand mit einer Mehrheit von Dreiviertel aller seiner Mitglieder beschlossen hat
b) von einem Drittel der stimmberechtigten Mitglieder des Vereins schriftlich gefordert wird.
(3) Die Auflösung kann nur mit einer Mehrheit von Dreiviertel der erschienen Mitglieder beschlossen werden. Die Abstimmung ist namentlich vorzunehmen.
(4) Der Verein gilt als aufgelöst, wenn die Mitgliederzahl unter sieben herabgesunken oder kein Vorstand mehr tätig ist.
(5) Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vermögen des Vereins der Ortsgemeinde Westhofen zu, die es ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

Diese Satzung tritt nach Genehmigung durch die Mitgliederversammlung und Eintragung (§ 71 BGB) in das Vereinsregister beim Amtsgericht Worms in Kraft. Alle sonstigen Satzungen der Turngemeinde 1862 Westhofen verlieren zum Zeitpunkt der Gültigkeit dieser Satzung ihre Wirksamkeit.